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  • 30. Juni 2017

Kirchenmusik am 23.3.2014 um 17 Uhr
in der Evangelischen Kirche Marienberghausen

Konzert für Chor und Orgel
“Gott will ich lassen walten”
Ev. Kantorei Siegburg
Kantaten von Buxtehude und Mendelssohn
Abendsegen von Humperdinck

Christine Beatrix Fischer, Sopran
Streichensemble
Leitung und Orgel: Katrin Wissemann Eintritt frei

 

 

28.2.2014 Chorleiter/in gesucht!

Der Evangelische Kirchenchor Marienberghausen sucht zum 1.9.2014 eine neue Chorleiterin oder einen neuen Chorleiter.

Wir leben in einer kleinen oberbergischen Landgemeinde mit langer kirchenmusikalischer Tradition. Zur Zeit singen im Chor 27 Mitglieder mit einem umfangreichen Repertoire. Wir wirken jährlich bei etwa 10 Gottesdiensten mit und führen 2 größere kirchenmusikalische Veranstaltungen durch (zur Zeit Karfreitag und Christmette).

Marienberghausen hat 2 Gottesdienststätten: ein Gemeindezentrum in Elsenroth und in Marienberghausen eine der 5 denkmalgeschützten oberbergischen “bunten Kirchen” mit einer Mühleisenorgel, 1994 nach elsässischer Orgebautradition gebaut. Kirchenmusik ist ein wesentlicher Teil der Gemeindearbeit. Für die Chorarbeit steht ein Flügel zur Verfügung.

Wir suchen eine engagierte ausgebildete Chorleiterin oder einen ebensolchen Chorleiter, möglichst mit C-Prüfung. Die Vergütung der Teilzeitstelle mit 4,5 Wochenstunden wird entsprechend der Ausbildung nach BAT-KF geregelt.

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorsitzende des Kirchenchores, Herr Friedhelm Wissemann, unter der Tel.-Nr. 02293 1587 zur Verfügung.

Bewerbungen bitte schriftlich an das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Marienberghausen, In den Fluren 8, 51588 Nümbrecht.

 

 

 

 

27.1.2014 – 50 Jahre CVJM-Kontaktgruppenarbeit in der JVA (Justizvollzugsanstalt) Siegburg

Seit vielen Jahren schon ist auch unsere Kirchengemeinde der Kontaktgruppe JVA des CVJM-Kreisverbandes verbunden. So ist regelmäßig in der Weihnachtszeit eine Kollekte für die Arbeit der Gruppe bestimmt.

Die Kontaktgruppe JVA des CVJM Kreisverbandes Oberberg feierte im Oktober nun mit einem Dankgottesdienst in Gummersbach ihr fünfzigjähriges Bestehen. Drei Wochen später fand ein Festgottesdienst in der JVA Siegburg statt. Dazu schreibt uns der langjährige Mitarbeiter der Kontaktgruppe Günther Berndt aus Wiehl:

„Wir Teilnehmer der Kontaktgruppe haben am 10. November mit der Gefängnisleitung, dem Gefängnisseelsorger Jens Peter Preis und zahlreichen Einsitzenden zusammen einen für dieses Umfeld lebendigen Gottesdienst gefeiert. Nachmittags gab es zudem ein Konzert mit dem Gospelchor der Kirchengemeinde Gummersbach unter der Leitung von Kantorin Anette Giebeler.

Im Laufe der Jahre durften wir unterschiedliche Hilfe und Wegweisung geben. Wir sahen auch in tiefe menschliche Abgründe, die uns oft bis in den Alltag begleiteten – doch Freude und Dankbarkeit über die Begegnungen überwiegen ! In den Stunden der Begegnung lernten wir zuhören und schweigen.

Im Namen der Kontaktgruppe danke ich Ihnen für die Spenden und Kollekten in der jährlichen Adventszeit. Wir konnten bisher über 2.500 Weihnachts- und Osterpakete für die JVA Aachen und Siegburg packen. Die Pakete bekommen Einsitzende, die keine Angehörigen oder Freunde haben. Ohne die Zuwendungen einiger befreundeter Kirchengemeinden und Freunde wäre das nicht möglich.“

( Günther Berndt, Wiehl )

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13.1.2014   – 1.222,39 Euro

hat das Einsammeln der Weihnachtsbäume am 11.1.2014 durch unseren CVJM an Spenden eingebracht. Wir danken allen jugendlichen und erwachsenen Helfern, die mit großer Begeisterung diese Aktion durchgeführt haben. Das Geld ist bestimmt für unsere 3 Patenkinder in Indien.

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Weihnachtsbaumaktion am 11. Januar 2014 ab 13:00 Uhr

Auch in diesem Jahr möchte der CVJM Marienberghausen seine traditionelle Weihnachtsbaumaktion durchführen. Legen Sie Ihren Weihnachtsbaum am Samstag, den 11. Januar 2014 bis 13:00 Uhr gut sichtbar an die Strasse. Wir

 

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29.12.2014  –  Pfarrer Andreas Stöcker verabschiedet.

In einem feierlichen Gottesdienst wurde heute unser Gemeindepfarrer Andreas Stöcker von unserer Kirchengemeinde verabschiedet. Herr Pfarrer Stöcker verlässt bekanntlich unsere Gemeinde, um ab 1.1.2014 in Hamm/Sieg eine neue Pfarrstelle anzutreten.

Presbyterin Christiane Himmen begrüsste die Gemeinde und sagte auch die jeweiligen Musikdarbietungen an.

Der Posaunenchor eröffnete den Gottesdienst und spielte zum Ausgang.

Der Kirchenchor sang, in dem Pfarrer Stöcker selbst viele Jahre mit gesungen hat.

Elena Rother, die z.Zt. in der Ukraine ein soziales Jahr absolviert, und einige Jahre die Jugendarbeit unserer Gemeinde massgeblich mit gestaltet hat, war zum Abschied aus Kiew gekommen, um ein Musikstück auf der Blockflöte zu spielen.

Sowohl die Kinder des Kindergottesdienstes als auch der Männergesangverein Marienberghausen sangen ein Lied, und nicht zuletzt wurde ein Musikstück für Alphorn (Herr Kaufmann) und Orgel (Frau Malkus) dargeboten.

Die Predigt wurde gehalten von Rudi Hoffarth als langjährigem Wegbegleiter von Pfarrer Stöcker.

Grussworte wurden gesprochen von Superintendent Jürgen Knabe, Kirchmeister Franz Liebelt, sowie von Henner Barnbeck als Vorgänger von Pfarrer Stöcker.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Umtrunk im “Hotel zur alten Post” statt, bei dem weitere Grussworte gesprochen wurden.

Wir bedanken uns auch an dieser Stelle bei Pfarrer Stöcker für über 12 Jahre Gemeindearbeit und wünschen ihm und seiner Familie Alles Gute und Gottes Segen in der neuen Gemeinde.

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14.12.2013  – Wichtig!

Bezüglich aktueller Informationen des Presbyteriums zur veränderten Situation unserer Kirchengemeinde nach dem Weggang unseres Pfarrers Andreas Stöcker zum 1. Januar 2014 ist eine Sonderausgabe unseres Gemeindebriefes erschienen, den Sie hier, aber natürlich auch unter der Rubrik “Gemeindebriefe” lesen können.

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Herzliche Einladung

“Gott kommt immer an!” Diese fröhliche Zusage ist das Motto der beiden Konzerte am dritten Adventswochenende in den evangelischen Kirchen in Marienberghausen und in Winterborn. Mit dabei sind der Kleinchor der Oberbergischen Posaunenvereinigung und der Singkreis der evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe.

Die evangelische Kirchengemeinde Marienberghausen lädt ein zum Konzert am Samstag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, in die evangelische Kirche in der Kirchstraße 1 in Nümbrecht-Marienberghausen.

Das Konzert wird wiederholt in der evangelischen Kirchengemeinde Nümbrecht am Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr, in der evangelischen Kirche Winterborn am Kronenberg.

Im Kleinchor der Oberbergischen Posaunenvereinigung spielen seit 35 Jahren Bläserinnen und Bläser aus oberbergischen Posaunenchören. Der Kleinchor spielt innerhalb der Kirchengemeinden und Verbände im Gebiet der Oberbergischen Posaunenvereinigung in Gottesdiensten, bei Abendmusiken und Adventskonzerten.

Herzliche Einladung.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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29.10.2014
Kölner Flughafen

KiGo Ausflug

Wir, der Kindergottesdienst waren am Montag den 21.Oktober in Köln, um den Flughafen zu besichtigen.

Morgens mussten wir alle früh raus und daher noch etwas müde. Nachdem wir dann in Köln ankamen, mussten wir nur kurz auf unseren Begleiter warten. Wie sich nachher heraus stellte, war er sehr nett. Als erstes gingen wir durch die Sicherheitsschleuse und wurden dort kontrolliert wie vor einem richtigen Flug. Danach stiegen wir in einen Bus ein und fuhren über das Flughafengelände.

Als wir an einem zum Abflug bereit stehenden Flugzeug vorbei kamen durften wir uns dieses von innen ansehen. Im Cockpit erklärte uns der Pilot wofür die vielen Knöpfe und Hebel gebraucht werden. Einige durften sogar auf dem Pilotensitz Platz nehmen.

Im weiteren Verlauf unserer Rundfahrt konnten wir sogar die Feuerwehr bei einer Übung beobachten. Wir fuhren noch an vielen Flugzeugen vorbei und sahen auch noch eins beim Start und beim Landen. Zum Abschluss der Besichtigung gingen wir noch etwas essen und auf die Aussichtsplattform. Von dort kann man die Flugzeuge starten und landen sehen.

Zum Ausklang trafen wir uns mit den Eltern in Marienberghausen zum Kaffeetrinken und Kuchen essen.

Niklas Goße

 

 

23.10.2014 —Infos rund um die Kirche

In dieser Woche wurden einige notwendige Arbeiten an unserer Kirche vorgenommen. Reparaturarbeiten waren an der Blitzschutzanlage notwendig geworden, und einige Schieferplatten, die sich hoch am Turm gelockert hatten, mussten mit Hilfe eines Kranwagens neu befestigt werden.

Eine weitere Reparatur ist am Stundenschlag unserer Glocken notwendig geworden. Aus diesem Grunde musste der Stundenschlag vorerst abgestellt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Wir hoffen, dass alle Marienberghausener Bürger bald wieder hören können, was die Stunde geschlagen hat.

Mit einem Klick auf das Bild sehen Sie eine Vergrößerung!

 

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Am 7.10. beginnt in unserer Gemeinde die diesjährige Kleidersammlung für Bethel.

 

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19.9.2013 – Herzliche Einladung für die Krabbelgruppe “Kleine Racker”!

Jeden Dienstag von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr treffen sich Mütter und/oder Väter mit Kindern im Alter von 5 Monaten bis 3 Jahren im Gemeindehaus Elsenroth.

Wir singen, hören Geschichten, basteln, machen Finger- und Bewegungsspiele, und es gibt Zeit zur Bewegung und Austausch.

Aktuelle Informationen erhalten interessierte Mütter und Väter bei unserer Jugendreferentin Frau Christa Müller, Tel.-Nr.: 02293-9088585 oder 0151 15559053.

 

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15.9.2013 – Pfarrer Stöcker verlässt unsere Kirchengemeinde

Pfarrer Stöcker hat der Gemeinde im heutigen Gottesdienst Folgendes bekannt gegeben:

“In der Presbyteriumssitzung am letzten Dienstag, 10.9., habe ich dem Presbyterium mitgeteilt, dass ich mich beruflich verändern werde und in einen 100% Dienst eintreten werde.

Mein neues Aufgabengebiet werde ich zum 1.1.2014 in der Kirchengemeinde Hamm/Sieg, Kirchenkreis Altenkirchen, antreten.

Über die damit verbundenen Veränderungen für unsere Kirchengemeinde hat sich das Presbyterium in einem ersten Gespräch mit dem Superintendenten, Herrn Pfarrer Jürgen Knabe, ausgetauscht.

Aus heutiger Sicht sehen wir es als gewährleistet an, dass unser Gemeindeleben weiter bestehen wird. Über die weitere Entwicklung werden wir Sie rechtzeitig informieren.”

 

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13.9.2013

Keine Briefmarke in den Papierkorb

das ist die Philosophie der Briefmarkenstelle Bethel.

Das Konzept bewährt sich immerhin seit 125 Jahren.

Dank der Briefmarkenspenden konnten viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.

Bethel kann alle Briefmarken gut gebrauchen: deutsche und ausländische, gestempelte und ungestempelte Marken. Meist werden die bunten Postwertzeichen zu Hause oder im Büro aus der täglichen Post ausgeschnitten. Zu beachten ist, dass um jede Marke ein Rand von einem Zentimeter bleibt, damit die empfindliche Zähnung unverletzt bleibt.

Auch Briefumschläge oder Karten mit Marken sind in der Briefmarkenstelle willkommen.

Unser Gemeindemitglied Herr Eckard Illmann hat sich bereits seit vielen Jahren für diese Sammlung eingesetzt. Er bittet nun nochmals alle Gemeindemitglieder, sich an der Sammlung zu beteiligen.

In unserer Kirche befindet sich am Treppenaufgang zur Empore ein Karton, in den Sie die Briefmarken gerne jederzeit einwerfen können. In Elsenroth befindet sich ein Karton im Flur des Gemeindehauses. Vielen Dank!

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Herzliche Einladung zur Einführung unserer Gemeindereferentin

Christa Müller

Am 01. September 2013

10.00 Uhr in der ev. Kirche Marienberghausen

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Vom 28.7. – 1.9. wird in unserer Gemeinde nur ein Gottesdienst gefeiert: um 10.oo Uhr in Marienberghausen.

Die Gemeindemitglieder aus Elsenroth und den umliegenden Ortschaften sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Wir weisen noch einmal auf die Möglichkeit hin, sich zur Kirche abholen und zurück bringen zu lassen.

Der erste Gottesdienst in Elsenroth ist wieder am 8.9. um 9.oo Uhr.

Wir wünschen allen Gemeindegliedern eine gesegnete Ferienzeit.

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Wir freuen uns auf unsere Gemeindereferentin

Christa Müller

Foto Christa Müller

Die ersten Schritte sind geschafft … !!

Denjenigen, die die mit der Einstellung von Christa Müller verbundenen notwendigen Bemühungen und Abstimmungen im und mit dem Kreiskirchenamt im vergangenen halben Jahr begleiten durften, ist eines ganz deutlich geworden:

Hier führt Gott !

Wenn wir auch inzwischen kleinste Gemeinde im Kirchenkreis sind, so sind wir doch „reich“ an Kindern und Jugendlichen.

Ca. 220 von insgesamt rd. 950 Gemeindegliedern sind Kinder und Jugendliche im Alter bis 20 Jahre. Hierin sehen wir daher auch unsere besondere Verpflichtung und Verantwortung, den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen, in Anlehnung an

Lk. 19, 11-27, ( „Gleichnis von den anvertrauten Pfunden“ ) insbesondere in Bezug auf ihren Glaubensweg alle erdenkliche Unterstützung zu Teil werden zu lassen. Wir freuen uns sehr, dass Christa Müller, z.Zt. noch Studierende am Johanneum in Wuppertal, ihre Berufung darin sieht, uns in der Erfüllung dieser großartigen Aufgabe zu unterstützen und wünschen uns von Herzen, dass auch Sie – als Gemeindeglieder – diesen Weg begleiten mögen !

Christa Müller wird am 01.09.2013 für zunächst 36 Monate in unserer Gemeinde als Gemeindereferentin – Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit – tätig sein. Ihr persönlicher Werdegang, die fundierte und anspruchsvolle Ausbildung am Johanneum, sowie ihr bereits reichhaltiger Erfahrungsschatz im Bereich Kinder- und Jugendarbeit sind beste Voraussetzungen für ein Gelingen ihrer Arbeit bei uns.

Aber eines ist leider auch klar: Hier liegt eine ganz erhebliche finanzielle Aufgabe vor uns. Im Rahmen des „Genehmigungs- verfahrens“ mit dem Kirchenkreis haben wir uns verpflichtet, Spenden in Höhe von über € 25.000,– zu sammeln ! Die Aufgabe für unsere Gemeinde ist erstmalig, riesig, spannend … aber mit Ihrer Hilfe zu schaffen !!

Um diesen Betrag als Teil der Gesamtfinanzierung aufzubringen, stellen wir uns im Mittelpunkt „Patenschaften“ vor. Dabei schaffen schon relativ „kleine“ Beträge, von einer Vielzahl getragen, tolle Ergebnisse !

Ein Beispiel: Eine Unterstützung mit monatlich € 15,– über eine Dauer von 36 Monaten, getragen von 50 „Paten“, ergibt eine Summe von € 27.000,– !

Daneben sind aber auch andere monatliche Beträge oder auch Einzelspenden möglich, bringen sie uns doch alle unserem Ziel einer fruchtbaren Kinder- und Jugendarbeit ein großes Stück näher.

Wir werden uns daher in den nächsten Monaten erlauben mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, um unsere Pläne und Ziele näher zu erläutern. Pfarrer Stöcker sowie alle Mitglieder des Presbyteriums stehen hierfür gerne bereit.

Und eines vorweg: DIE KINDER UND JUGENDLICHEN FREUEN SICH BEREITS !!

Wer schon jetzt Klarheit hat und unterstützen will – gerne auch gegen Spendenbescheinigung -, kann sich im Gemeindebüro oder bei den Presbyteriums-Mitgliedern melden. Sie erhalten dann alle notwendigen Angaben.

Wir danken herzlich und freuen uns schon jetzt auf viele Gespräche mit Ihnen.

Gottes Segen !

Das Presbyterium

der Ev. Kirchengemeinde Marienberghausen

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Aufgabe des Gemeindezentrums in Elsenroth

Liebe Gemeindemitglieder,

wie bereits in der Gemeindeversammlung am 15. März diesen Jahres bekannt gegeben, hat das Presbyterium in seiner Sitzung vom 15.1.2013 nach reiflichen Überlegungen, und unter Abwägungen aller Vor- und Nachteile für unsere Gemeinde mehrheitlich beschlossen, das Gemeindezentrum in Elsenroth mittelfristig aufzugeben. Mittelfristig bedeutet hier einen Zeitraum von 3-4 Jahren.

Sie können versichert sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben, und wir möchten versuchen, Ihnen die wichtigsten Argumente für diesen Entschluss näher zu bringen.

Als das Gemeindezentrum 1975, also vor 38 Jahren erbaut wurde, war die Struktur und damit auch die finanzielle Situation unserer Kirchengemeinde eine völlig andere als heute. Unsere Gemeinde zählte seinerzeit ca. 1.400 Gemeindeglieder, und somit waren Einkünfte vor allem aus Kirchensteuern in ausreichendem Maße vorhanden.

Diese Situation hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten völlig verändert. Unsere Gemeinde zählt heute nur noch 976 Gemeindeglieder mit weiter fallender Tendenz. Trotz Einsparungen in vielen Bereichen unserer Gemeinde hat sich die finanzielle Situation entsprechend drastisch negativ entwickelt.

Das Presbyterium hat eine Analyse der wirtschaftlichen Situation unserer Gemeinde erstellt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der mit Abstand größte Kostenträger das Gemeindezentrum Elsenroth ist. Hinzu kommt ein mittelfristiger Sanierungsbedarf für das Gebäude (u.a. Dach, Heizung, Isolierung). Unter dem Strich bleibt hier seit Jahren ein finanzieller Verlust, der aus eigener Kraft zukünftig nicht mehr getragen werden kann. So werden wir in unserem Haushalt bereits für das Jahr 2012 erstmalig einen Verlust ausweisen müssen, den wir noch aus den vorhandenen Rücklagen ausgleichen können. Die ersten Planrechnungen für 2013 zeigen aber, dass sich der Verlust weiter vergrößern wird.

Das Ergebnis hieraus kann dann heißen: Unter den derzeitigen Gegebenheiten ist unsere Kirchengemeinde als eigenständige Gemeinde aus finanziellen Gründen leider nicht mehr lange überlebensfähig.

Dies würde bedeuten, dass wir bald den Status einer selbständigen Kirchengemeinde aufgeben müssten und mit einer Nachbargemeinde fusioniert würden. Einen ähnlichen Vorgang hat es übrigens zum 1.1.2013 bei den Gemeinden Odenspiel mit 1.780 Gemeindegliedern und Heidberg mit 900 Gemeindegliedern gegeben.

Zum 31.12.2012 hat auch die Kirchengemeinde Gummersbach ihre Kirche in Strombach entwidmen müssen. Hier lagen fast die gleichen Gründe vor, die uns zur Schließung vom Gemeindezentrum Elsenroth bewogen haben.

Wir sehen also, dass wir mit diesen Problemen nicht die Einzigen sind.

Nachdem diese Entscheidung nun gefallen ist, werden die Planungen für das neue Gemeindezentrum in Marienberghausen neben der Kirche unter Einbeziehung der Pfarrscheune zügig wieder aufgenommen. Hierzu werden kurzfristig die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

Vielleicht wird hier ein Widerspruch gesehen, auf der einen Seite das Gemeindehaus Elsenroth aus Kostengründen aufzugeben, und auf der anderen Seite einen Neubau zu planen, zumal die Verkaufserlöse aus den Verkäufen des Jugendheimes und eines Baugrundstückes vorhanden sind.

Dieser scheinbare Widerspruch lässt aber leicht auflösen:

Geplant ist ein den heutigen und zukünftigen Notwendigkeiten und den finanziellen Möglichkeiten angepasster Neubau.

Das bedeutet, dass sich durch verschiedene Faktoren wie z.B. geringerer Energiebedarf, sinnvollere Aufteilung von Räumen und angepasster neuer Bausubstanz gegenüber der derzeitigen Situation erhebliche Kostenvorteile ergeben.

So war es uns als Presbyterium sehr wichtig, die Frage zur weiteren Existenz des Gemeindezentrums in Elsenroth als erstes zu klären. Denn nur nach Klärung dieser Frage lässt sich dann auch z.B. ein Raumbedarfsplan für ein neues Gebäude erstellen.

Hoffen wir mit Gott, dass sich durch eine Konzentration unseres Gemeindelebens auch ein weiteres segensreiches Miteinander ergibt.

Wie bereits in der Gemeindeversammlung angesprochen, stehen wir Ihnen für weitere Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Das Presbyterium